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Fantasma ist eine ganz arme Socke :-(. Jemand hat ihm die Pfoten zusammengebunden und einen Abhang hinuntergeschmissen. Tage später wurde er unter einem Auto gefunden, immer noch an den Pfoten gefesselt. Niemand weiß, wie es der arme Kerl geschafft hat unter das Auto zu kommen und sich dort zu verstecken. Dann war Fantasma 4 Jahre lang in dem armseligen Tierheim in La Sierra, Cadiz. Er hat sich immer versteckt, hatte Panik vor Menschen. Ich habe Fantasma im August letzten Jahres das erste Mal gesehen. Da war er schon 2 Monate bei Esther in Pflege, zusammen mit 22 anderen Hunden. Fast hätte ich ihn gar nicht gesehen. Er ist wie ein Gespenst (daher auch der Name). Er hat sich immer in der Garage versteckt. Ich dachte, er würde sich nie anfassen lassen. Jetzt, im April habe ich ihn bei Esther wiedergesehen. Es ist viel besser geworden. Er lässt sich nun sehen, aber immer noch nicht anfassen. Wenn er keine Möglichkeit zum Flüchten hat, er bleibt wie erstarrt und schaut nach oben. manchmal verliert er auch ein paar Tropfen Urin vor Angst. Aber nie versucht er zu knurren oder zu beißen. Wenn die anderen Hunde uns begrüßten und ansprangen, hatten wir den Eindruck, er möchte auch – traut sich aber nicht ... Fantasma ist mittelgroß (46 cm) und wiegt ca. 20 kg. Mit anderen Hunden hat er kein Problem, wird aber von ihnen manchmal gemobbt.
Für ihn suchen wir den ganz besonderen Mensch, der Hundeerfahrung hat und mit viel Liebe und Geduld Fantasma zurück ins Leben holt. Zu Katzen und kleinen Kindern sollte er besser nicht. Er wurde vor 9 Monaten auf Mittelmeerkrankheiten negativ getestet, der Test wird nochmal wiederholt, wenn sich jemand für den armen Kerl interessiert. Wenn wir eine Familie finden, kann er gechipt, geimpft und kastriert nach Deutschland kommen.
Ansprechpartner Soledad Mena (0 75 20) 92 48 08 ab 18 Uhr sole.mena@t-online.de Tierschutz-Spanien
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